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Bauen auf belasteten Standorten

Bei Bauvorhaben sind Altlasten kein grundsätzliches Hindernis, sie können aber den Planungsablauf beeinflussen und manchmal zu erheblichen Mehrkosten führen. Entscheidend ist ein frühzeitiger Einbezug der Fachleute! Wir klären für Sie die Situation an Ihrem Standort ab, erstellen die notwendigen Gutachten resp. Konzepte und sorgen für eine gesetzlich korrekte Entsorgung des belasteten Materials unter Minimierung der Altlastenkosten.

Was ist zu tun?

Welche Untersuchungen zur Erteilung der Baubewilligung durchgeführt werden müssen, ist von der Belastungssituation und der Art des Bauvorhabens abhängig:

  • Handelt es sich gemäss Katastereintrag um einen „nicht untersuchungsbedürftigen belasteten Standort“, genügt eine Standortabklärung im Bereich des Bauprojektes.
  • Zeigt sich, dass bei der Ausführung des Bauvorhabens belastetes Aushubmaterial anfällt, erstellen wir ein Entsorgungskonzept und schätzen für Sie die erwarteten Altlastenkosten ab. Gleichzeitig zeigen wir Ihnen auch verschiedene Sanierungsvarianten und deren Folgen auf (z.B. Totalsanierung zur Entlassung aus dem Kataster oder kostenminimierende Teilsanierung).
  • Während der Ausführung begleiten wir die Aushubarbeiten und sorgen für einen reibungslosen Bauablauf unter Einhaltung der Auflagen und für eine enge Kostenkontrolle.
  • Gilt der Standort gemäss Katastereintrag als untersuchungsbedürftig, sind meistens zusätzlich Untersuchungen des Grundwassers nötig. Bei einem Überwachungs- oder Sanierungsbedarf muss je nach Situation eine baubegleitende Altlastensanierung geplant oder eine Grundwasserüberwachung durchgeführt werden.

 

Nehmen Sie am besten bereits im Stadium des Vorprojekts mit uns Kontakt auf, damit wir zusammen mit Ihnen die optimale Lösung entwickeln können!